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Dass CCS in Deutschland oft als gefährlich wahrgenommen wird, sei unbegründet, betont die Forscherin. Häufig wird CO₂ in ehemaligen Erdgaslagerstätten gespeichert – also in Gesteinsschichten, die bereits Gas über Millionen Jahre eingeschlossen haben. Das sei dort nicht herausgekommen und CO₂ werde es wahrscheinlich ebenso wenig tun. Bei einer weiteren Variante, der Speicherung in Basaltgestein, kann das CO₂ sogar relativ schnell zu festem Gestein reagieren.
Auch bei einem Leck geht der Weltklimarat davon aus, dass in geeigneten Strukturen pro Jahr weniger als 0,001 Prozent des jeweils gespeicherten CO₂ entweichen kann. Lokal könnte dann der oben genannten Helmholtz-Studie zufolge das Wasser versauern, die Folgen für etwa die Nordsee, die im Jahr laut Duscha ohnehin etwa 35 Millionen Tonnen CO₂ aufnehme, seien aber überschaubar.
Größer als die Sicherheitsfrage ist für Duscha ein anderes Problem: die Kosten. CCS ist teuer – aktuell 150 bis 300 Euro pro Tonne. Damit liegt es deutlich über dem, was viele Industrien derzeit wirtschaftlich tragen können.
Warum also wird bei Unternehmen wie Heidelberg Materials, zu denen auch die Anlage in Brevik gehört, trotzdem ausgebaut?
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