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Hallo zusammen,
heute geht’s physikalisch hier und da ans Eingemachte – wird dafür aber am Ende unterm Strich ziemlich hoffnungsvoll, versprochen. Fangen wir mit der schlechten Nachricht an (danach aber bitte unbedingt weiterlesen!): Fliegen ist fürs Klima noch viel schlimmer als die meisten denken. Der Grund: Langlebige Kondensstreifen, die sich hinter den Flugzeugen bilden können, erwärmen das Klima nochmal mindestens genauso stark wie das klimaschädliche CO₂, das durchs Verfeuern von Kerosin entsteht.
Die gute Nachricht: Diese extrem klimaschädlichen Kondensstreifen bilden sich je nach Tageszeit und Wetterlage nur bei einem kleinen Teil der Flüge. Die meisten Kondensstreifen, die man tagsüber am Himmel sieht, sind eher harmlos und, wenn man etwas länger hinschaut, meist ja auch nach wenigen Minuten wieder verschwunden. Plus: Moderne Wettermodelle können die klimamäßig besonders „gefährlichen“ Luftschichten inzwischen so gut vorhersagen, dass man sie gezielt umfliegen kann.
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