Vom All zurück zur Erde: Ich weiß nicht, wie es ihnen geht, aber ich bin ja absolut empfänglich für Apps, mit denen ich mein Leben aufzeichnen kann – besonders gute Taten. Kollege Florian Zinner, wie ich ein großer Freund des Bahnreisens, hat da neulich die App Viaduct gefunden. Hier können Sie alle Ihre Bahnreisen eintragen und dann eines Tages darauf zurückschauen, wohin Sie mit Zügen schon gefahren sind. Phantastisch!
Außerdem hier noch ein kurzes Fazit zu Ihren Rückmeldungen zur Frage meiner Kollegin Kristin Kielon. Sie wollte wissen, ob wir bei Berichten über Extremwetterereignisse eine Art Hinweis einfügen sollen, dass sie bei vielen Menschen starke Gefühle auslösen können und wie man mit diesen Emotionen umgehen kann. Claudia Heinemann hält derartige Hinweise für überflüssig. „Ich würde mich in meiner Autonomie und meiner Entscheidungsfähigkeit für das, was ich lese und wahrnehmen möchte, eingeschränkt und bevormundet fühlen.“ Stephan Schäfer, seines Zeichens Physiker, schreibt, dass er sich nicht mehr aufregen kann, wenn die Menschen die Klimaerwärmung nicht aufhalten wollen: „Meine Mitmenschen möchten nicht verzichten. Und ganz viele Menschen wollen einfach, dass die atmosphärischen Prozesse nicht so ablaufen, wie sie es nun einmal tun. Wer nicht hören will, muss fühlen. So wird es kommen.“
Die Mehrzahl der Rückmeldungen ist allerdings positiv. Stellvertretend dafür steht die Mail von Johannes Klemm, der schreibt: „Ich denke, ein Hinweis und ein Link auf eine Seite mit Hilfe, sind angebracht. Toll wäre, wenn da auch Kontakt zu anderen Personen entsteht, denen es ähnlich geht und mit denen man reden kann.“
Danke für das Feedback. Wir schauen, wie wir das umsetzen können.
Herzliche Grüße
Clemens Haug
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