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In den nächsten Jahrzehnten gehe die bereits jetzt schon absolute Rekord-Temperatur in Deutschland von 41,2 Grad in Richtung 45 Grad. Es gäbe zu viel Regen, der aber heftiger falle, während gleichzeitig über Monate alles viel zu trocken und heiß sei.
Allerdings, und das ist wohl die gute in der schlechten Nachricht, sind unsere Wettermodelle auch für den Klimawandel gerüstet – vor allem deshalb, weil sich in den Berechnungen nicht wirklich etwas verändert: Die physikalischen Grundlagen funktionieren, so Molé, auch in einer wärmeren Welt: "Wenn das Mittelmeer jetzt 6 Grad wärmer ist als üblich – und das ist eine verdammt warme Suppe, sage ich jetzt mal platt –, dann sind diese Daten in der Analyse von den Wettermodellen drin und die physikalischen Gleichungen, die sind sehr gut unabhängig vom Klimawandel in der Lage, das Ganze umzurechnen."
Soll heißen: Regen, der bei gleicher Wetterlage aufgrund der klimabedingten Veränderungen bei uns ankommt, ist im Wettermodell trotzdem Regen, nur intensiver. Die Probleme, die schon jetzt für Unsicherheiten in unseren Wetter-Apps sorgen, bleiben aber ebenfalls erhalten. Wenn da nicht die KI wäre …
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