|
Hallo miteinander,
die Klimakonferenz in Belém, Brasilien, hat begonnen, und man hofft, dass es trotz Trump und Co. wenigstens kleine Fortschritte geben wird in der Klimapolitik. Denn die Klimaerwärmung schreitet voran und das hat Folgen für alle, auch für Deutschland.
Über eine dieser mutmaßlichen Folgen, wachsende Trockenheit, geringere Niederschläge, möchte ich heute mit Ihnen sprechen. Denn 2025 war insgesamt – glücklicherweise – weniger trocken, als im Frühling viele befürchtet haben. Die Frage bleibt also, ob die Dürrejahre 2018, 2019 und 2022 statistische Ausreißer oder ein Vorgeschmack auf das neue Normal des Klimawandels waren.
Ich habe dazu in den vergangenen Wochen viel recherchiert und dabei gelernt: Hydrologie ist ein wirklich komplexes Feld. Wie Wasser im Boden verteilt sich das Thema in den kleinsten Ritzen, bildet dort weitere Rinnsale und sickert dann manchmal in die Tiefe, wird mitunter aber auch durch andere Prozesse wieder nach oben geholt und verdunstet. War 2025 also zu trocken, zu nass oder genau richtig? Dazu gleich mehr.
|