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Mit verschiedenen Experimenten haben die Ingenieure die einzelnen Komponenten und das grundlegende Prinzip bereits getestet. Jetzt, im September, steht in der aktuellen Phase das letzte zentrale Experiment im Wasserkanal eines bayerischen Kraftwerks an. Eine der Fragen dabei: Gelingt es der Konstruktion, mit dem Treibgut, also mit Pflanzenresten, Holz und Algen im Wasser klarzukommen? Eigentlich sind die Schwimmkörper, die Kites, so geformt, „dass alles, was da vorbeifliegt, schön abgestreift wird. Aber trotzdem gibt es natürlich genug Ecken und Kanten, wo sich irgendwas verhaken kann.“ Das wird auch wichtig im späteren Einsatzgebiet, dem Meer. Denn dank menschlicher Abfälle treiben leider viele alte Fischernetze, Seile und Folien durch das Wasser.
Meyer-Staude, der in seinem Beruf bereits mehrfach Technologien neu entwickelt hat, weiß, dass im Grunde jeder einzelne Schritt auf dem Weg von der Idee über den Prototypen bis hin zum marktreifen Produkt schwierig ist. Er ist dennoch optimistisch, dass der Versuch gelingt. „Wir müssen zeigen, dass da Energie herauskommt und wir auch mit diesem Treibgut klarkommen, und dann gehen wir den nächsten Schritt.“
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