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#204
vom 8. August 2025

Make die großen Ferien jetzt
noch greater?

von Florian Zinner
Sie widmen sich unserer Lektüre zur Urlaubszeit – ach, wie schön. Hallöchen!

Ich gehe davon aus, dass es selbst Ihnen als dem Klima zugeneigter Lesendenschaft schwierig zu verklickern ist, dass der Juli 2025 immer noch überdurchschnittlich warm und der bisherige Sommer überdurchschnittlich trocken war. Erinnern Sie sich, trotz Verneblung durch die zuletzt (klimawandelbedingt) eher frischlichen Hundstage, noch an die Hitze im Juni, Anfang Juli? Man verdrängt ja schnell.

Der Hochsommer kommt jetzt zurück, pünktlich zum Schulstart in den ersten Bundesländern. Glückwunsch, erst mit Gänsehaut im Freibad und dann mit der Schweißsuppe über Faust II und dem Satz des Pythagoras. Ob Sachsen oder Niedersachsen – es ist zu mutmaßen, dass die Kids dort jetzt gern noch sechs weitere Wochen Ferien in Anspruch nähmen.

Die Chance auf ein Zitroneneis am Fünf-Meter-Brett wäre dann ungleich höher. 🍨 Aber vor allem auch die Chance, bei Zitroneneiswetter nicht in überhitzten Klassenzimmern der Tinte beim Zerlaufen zusehen zu müssen. Klingt gut? Sprechen wir über Hitze, sprechen wir über Ferien, in diesem Klima-Update.

MOMENT DER WOCHE

Touri-Fotomotiv ohne Fototouris in Lissabon: Einfach zu heiß zum Knipsen. Während die Hundstage in Mitteleuropa eher Milde walten lassen, beschert eine Hitzewelle dem Südwesten des Kontinents bis über vierzig Grad.
Rechte: dpa/NurPhoto | Luis Boza

Freibad statt Hitzefalle: Brauchen wir zwei Monate Sommerferien?

Ferienzeit, Baustellenzeit, kennt man ja. Damit eine Unterhaltung noch halbwegs möglich ist, muss Martina Eier erstmal die Fenster schließen. Draußen buddelt ein Bagger einen alten Öltank aus. Und nebenan sind Handwerksleute damit beschäftigt, Regale für Lehrmittel transportfähig zu machen. Die Schulleiterin am Sonderpädagogischen Förderzentrum im oberfränkischen Forchheim ist froh, dass die Arbeiten nicht auf die Schulzeit fallen. Und sie ist froh, dass es läuft – denn am Ende wird alles besser, dazu später.

Seit 1. August hat nun auch der Freistaat Bayern seine Sommerferien. Der seit jeher späte Beginn ist bundesweit gelernt und bundesweit beäugt, aber eben eine Extraweißwurst, die zur bayerischen DNA gehöre und damit indiskutabel sei, wie Markus Söder neulich zu verstehen gab. Man kann sich daran abarbeiten, aber in klimatischer Hinsicht tut der späte Ferienbeginn wenig zur Sache. Die Hitzewellen kommen halt, wann sie wollen, zuletzt eher früh als spät: „Gehäuft, kann man sagen, sind sie im Mai, Juni oder auch Juli aufgetreten, eben vor unseren Sommerferien“, erinnert sich Martina Eier. Gerade die Juni-Hitze hatte es dieses Jahr in sich, zu einer Zeit, die an Eiers Schule als sehr lern- und arbeitsintensiv gilt.

Hitzefrei ist ein Mythos

„Die Schüler sind natürlich schnell erschöpft. Sie haben eine geminderte Lernleistung, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit, wenn die Temperaturen sehr hoch sind.“ Die Ganztagsschule ist in einem Siebzigerjahrebau untergebracht mit hohen Glasfenstern und schlechter Dämmung. Um sich vorzustellen, was das bei kontinuierlichen dreißig bis 35 Grad bedeutet, braucht es nicht viel Fantasie. Aber Kreativität beim Umgang mit der Hitze, die an einer Schule, an der Kinder den ganzen Tag verbringen, nochmal besonders herausfordernd ist. Kalte, feuchte Handtücher für die Schülerinnen und Schüler seien zum Beispiel hilfreich. „Wir haben dann auch immer viele Wasserwannen in den Klassenzimmern mit kaltem Wasser und auch immer ein paar Wasserduschen im Pausenhof, wo die Kinder sich dann eben abkühlen können.“

Hitzefrei wäre vermutlich einfacher – also, könnte man meinen –, ist an Martina Eiers Schule aber eher sowas wie ein Mythos und überhaupt nicht umsetzbar: Erstens, weil Eltern auf eine Ganztagsbetreuung ihrer Zöglinge eingestellt sind und zweitens, weil nur 15 Prozent zu Fuß zur Schule kommen und ein Fünftel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. „Wenn die restlichen Schüler mit Kleinbussen und Taxis befördert werden, ist es nicht möglich, für eine Schülerbeförderung nach Hause auf die Schnelle zu sorgen.“
Im Sommer wird hier einiges ausgebrütet, klare Gedanken weniger. (Symbolbild: Grundschule in Berlin-Pankow)  Rechte: imago/Shotshop
Wir bleiben im Süden Deutschlands und schauen nach Baden-Württemberg. Noch so ein notorischer Ferienspätstarter und gleichzeitig Deutschlands sonniger Süden. Genau dort, am Mittelrheingraben, ist Oliver Hintzen Schulleiter einer Grundschule. Eigentlich ist er Mediziner. Als er keine Lust mehr auf die Klinik hatte, hat sich Hintzen der Pädagogik zugewandt, seine Expertise aber mitgebracht. Beim Verband Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg ist er unter anderem für den Arbeits- und Gesundheitsschutz zuständig und berät in diesem Bereich auch bundesweit. Hintzen nimmt kein Blatt vor den Mund: „Schulen werden grundsätzlich überrascht. Sei es die Digitalisierung, sei es KI oder jetzt der Klimawandel. Es ist immer irgendwie faszinierend.“
Schulen werden grundsätzlich überrascht
Oliver Hintzen, Schulleiter und Mediziner
Seinen Beobachtungen zufolge ist der Klimawandel bis auf wenige Ausnahmen an den Schulen längst noch nicht angekommen, nicht nur im Südwesten, sondern überall zwischen Stralsund und Freiburg. Das betrifft nicht nur die Siebziger-Architektur wie in Forchheim, sondern auch Neubauten. „Die wirklich nigelnagelneu sind oder jetzt aktuell gebaut werden, da langt man sich echt regelmäßig an den Kopf, warum der Hitzeschutz keinerlei Bedeutung hat“, so Hintzen, "also da sind Fenster nach Süden ausgerichtet und da hat man schlichtweg vergessen, Jalousien einzubauen. Wir haben einen Spitzenreiter im Ruhrgebiet: 42 Grad im Klassenzimmer, oberste Etage, keine Verschattung möglich.“ Dieser Römertopf sei wohlgemerkt ein Neubau.
Das Bild zeigt ein Balkendiagramm mit dem Titel „FRÜHER WAR AUCH SOMMER? JA, ABER HALT NICHT SO.“ Darunter steht die Beschreibung „Durchschnittliche Zahl der Hitzetage (ab 30 Grad) in Deutschland“. Die Y-Achse geht von 0 bis 20, die X-Achse zeigt die Jahre von 1951 bis 2025. Gelbe Balken veranschaulichen jährlich die Anzahl der Hitzetage, die Anzahl steigt im Laufe der Zeit deutlich an. Über den Balken verläuft eine schwarze Kurve, die den Trend der steigenden Hitzetage zeigt. Unter dem Diagramm sind zwei Durchschnittswerte hervorgehoben: Links „Ø 4,32 Tage“ für 1961 bis 1990, rechts „Ø 8,9 Tage“ für die Zeit 1991 bis 2020. Rechts oben im Bild ist ein schmelzendes Emoji mit einem fragenden Gesicht.
Hintzen kennt niemanden, der in der Sauna – oder eben im Römertopf – imstande ist, Matheaufgaben der Oberstufe zu lösen. (Wer kann das schon bei Frühlingsluft?) Derart heiße Räumlichkeiten verlieren also ihren Wert als Schulräume, und das zunehmend. Früher ging das auch? Die Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes offenbaren eine andere Wirklichkeit: Noch in den Fünfzigern waren Jahre normal, in denen das Thermometer die dreißig Grad erst gar nicht erreichte und wenn es Hitzetage gab, ließen die sich an einer Hand abzählen. Im alten langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 konnte Deutschland mit durchschnittlich etwas mehr als vier Hitzetagen im Jahr rechnen, im neuen Mittel der Jahre 1991 bis 2020 waren es schon neun. Von 2021 bis 2024 sind es elfeinhalb. Der Trend dürfte klar sein und damit die Situationen in den Klassenzimmern der kommenden Jahrzehnte.

Feste Grenzwerte wie beim Arbeitsschutz in Büroetagen gibt es an Schulen nicht, erklärt Hintzen. Ohnehin sei dafür das Land als Arbeitgeber zuständig, für die bauliche Umsetzung aber die Kommunen, die den Arbeitsschutz aber wieder dem Land zuschreiben. Hintzen sieht hier eine Diskrepanz, dabei wäre auch mit geringen Investitionen in Verschattung und mobile Klimageräte schon viel gewonnen. Außerdem setzt sich Hintzen für Temperaturgrenzwerte im Klassenzimmer ein. Wenn die überschritten sind, aber hitzefrei fernab der Realität? Ein Gymnasium in Bergisch Gladbach hat am 1. Juli gezeigt, wie’s gehen kann – die Schule ist temperaturbedingt kurzerhand ins eigenes dafür geöffnete Freibad abgewandert.
Das Bild zeigt eine Landkarte Europas mit dem Titel „DIE WELT DER KLEINEN GROSSEN UND GROSSEN GROSSEN FERIEN“. Darunter steht: „Auswahl europäischer Länder und die Dauer der Sommerferien in Wochen“. Auf der Karte sind die Länder durch ihre Flaggen markiert, daneben steht jeweils die durchschnittliche Dauer der Sommerferien in Wochen. 	•	Norwegen: weniger als 8 Wochen (orange Kreis) 	•	Schweden: 9 bis 10 Wochen (orange Kreis) 	•	Großbritannien: 6 bis 8 Wochen (blau) 	•	Luxemburg: 6 Wochen (blau) 	•	Deutschland: 6 Wochen (hellblau) 	•	Frankreich: 8 Wochen (orange) 	•	Polen: 8 bis 10 Wochen (orange) 	•	Österreich: 8 bis 10 Wochen (orange) 	•	Italien: 11 bis 14 Wochen (rot) 	•	Portugal: mehr als 12 Wochen (rot) 	•	Spanien: 10 bis 12 Wochen (rot) 	•	Griechenland: mehr als 12 Wochen (blau) 	•	Lettland: 13 Wochen (rot)
Oliver Hintzens Schule im sonnigen Baden befindet sich in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, deren klimatische Bedingungen an mediterrane Gegebenheiten heranreichen, in weiteren Regionen, auch jenseits des Rheins, wird es künftig ähnlich sein. Während Baden-Württemberg aber im Juni und Juli noch fleißig Unterricht abhält, sind im echten Süden des Kontinents die Schulen längst geschlossen. Spitzenreiter ist Italien mit bis zu 14 Wochen Sommerferien. Von Juni bis September geht zwischen Sterzing und Palermo gar nichts. Auch der große europäische Bruder Frankreich schlägt immerhin mit fast zwei Monaten zu Buche, im notorisch überhitzten Südwesten des Landes sind die Schülerinnen und Schüler darüber sicherlich nicht undankbar.

Also, Hand aufs Herz, Herr Hintzen: Wäre eine Ausdehnung der Sommerferien hinsichtlich des Klimawandels nicht eine gute Lösung für alle? Immerhin kamen erst im vergangenen Jahr die Grünen in Sachsen-Anhalt mit einem derartigen Vorschlag um die Ecke. „Das wäre so eine politische Diskussion, wer die anstößt, der braucht einen starken Pelz“, lacht Oliver Hintzen, aber da der Klimawandel nicht mehr weggeht, wäre das eine Idee für eine langfristige Anpassungsstrategie, auf der man mal draufrumdenken könnte, findet er. „Dann müsste man Schule komplett anders denken“, sagt Hintzen und verweist auf wegfallende Ferientage im Herbst, zu Weihnachten, im Winter, Ostern und Pfingsten. „Weil tatsächlich in diesen Blöcken, auch was Klassenarbeiten und Prüfungsaufgaben anbetrifft, braucht es immer mal wieder diese Erholungsphasen zwischendrin.“ Kurz vor den Ferien sei bei Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern oft die Luft raus.

Schule anders denken für extra lange Sommerferien

Acht Wochen Ferien? Oder zehn? Auch für Schulleiterin Martina Eier aus Forchheim klingt das vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen erstmal schlüssig. Allerdings sehe sie ein großes Fragezeichen bei der Betreuung der Kinder. Gerade im Grundschulalter kann das schon jetzt ein Kraftakt sein. „Das ist natürlich eine Frage, können das die Eltern momentan leisten, die Schüler für eine längere Sommerferienzeit zu Hause gut zu betreuen. Ich glaube, längere Sommerferien sind nur dann möglich, wenn von den Kommunen umfassende Ferienbetreuungsmöglichkeiten für alle zur Verfügung gestellt wird.“

Ein Vorhaben, das möglicherweise länger andauern wird als der Baulärm in Martina Eiers Schule. Der ist zu verschmerzen und verheißt Gutes. Es sind sozusagen die ersten Vorboten einer umfassenden Sanierung bis hin zum Neubau des Schulzentrums. Dann wird nicht nur die Luft an Hitzetagen besser zirkulieren: „Es wird Beispiel wird eine Fußbodenheizung geben, die im Sommer mit Kühlung arbeitet. Es wird eine indirekte Beschattung an der Außenfassade geben. Es werden große und viele Bäume im Pausenhof gepflanzt.“ Na also, geht doch. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll alles fertig sein. Fakt ist: Bis dahin wird noch so mancher Hitzesommer ins Land ziehen. Und so manche Wasserwanne durch die Klassenzimmer wandern.
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DIESE WOCHE IN DER KLIMAZEIT

Recycling: Plastik an die Hauswand, UN-Plastikkonferenz in Genf, Plastikherstellung nur mit Erneuerbaren – und: Extremwetter macht Sporttreibenden in den Bergen zu schaffen

Freitags, 19:45 auf tagesschau24 und jederzeit auf  tagesschau.de

Termine

  • 29.-31.8. — Schreibwerkstatt zum Klimawandel (Bremen)
  • 29.-30.8. — Wer bezahlt Klimaanpassung im Globalen Süden? (Online-Tagung)
  • 15.-19.9. — Woche der Klimaanpassung (bundesweit)
📆 Und noch mehr Klima-Termine finden Sie jederzeit hier.

News

US-Regierung will Klima-Satelliten zerstören lassen
Die Trump-Administration hat die US-Weltraumbehörde Nasa gebeten, eine Beendigung zwei großer Satellitenprogramme vorzubereiten – OCO-2 und OCO-3. Das berichtet das öffentliche Rundfunknetzwerk NPR und nimmt Bezug auf aktuelle und ehemalige Nasa-Mitarbeitende. Die Daten der Satelliten würden vielfach genutzt, unter anderem von Forschenden, Öl- und Gasunternehmen sowie Landwirten, um Informationen über die CO2-Konzentration und den Zustand von Pflanzen zu erhalten. Es handele sich dabei um die einzigen beiden Satellitenmissionen der US-Bundesregierung, die speziell zur Überwachung von Treibhausgasen konzipiert und gebaut wurden. Warum die Trump-Regierung die Missionen beenden möchte, ist unklar. Im Fall von OCO-3 bedeutet ein Ende das Verglühen der tadellosen Satellitentechnik in der Atmosphäre.
Überschwemmungen in Nordpakistan durch Klimawandel verstärkt
Die jüngsten Überschwemmungen im Norden Pakistans wurden durch Niederschläge verursacht, die durch den Klimawandel besonders heftig ausgefallen sind. Berechnungen der Organisation World Weather Attribution zufolge habe die Intensität der Niederschläge bedingt durch die menschengemachte Erderwärmung um 15 Prozent zugenommen. Die Niederschläge in den Monsunmonaten – die für die Auffüllung der Wasserressourcen von entscheidender Bedeutung seien – sind demnach intensiver geworden, sodass selbst mäßig intensive Ereignisse, die früher nur alle fünf Jahre auftraten, nun zu weitreichenden Überschwemmungen führen würden, so die Organisation in einer Mitteilung. Bei den Überschwemmungen sind mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen.
Wärmepumpen sparen massiv CO2 ein

Wärmepumpen können – je nach Szenario – bis zu 91 Prozent der Treibhausgase einsparen im Vergleich mit Gasheizungen. Das zeigt eine neue Studie der RWTH Aachen, die im Fachjournal Cell Reports Sustainability erschienen ist. Für die Berechnung wurde die Wärmepumpe von der Herstellung bis zur Nutzung analysiert. Schon bei älteren Annahmen – mit dem Strommix von 2019, einem schlecht gedämmten Haus und einer einfachen Wärmepumpe – liegt die CO2-Einsparung bei knapp 50 Prozent. Je mehr Gebäude umgestellt werden, desto größer fällt dann die Gesamtersparnis aus. Die Aachener Forschenden halten es für realistisch, dass in den kommenden zwanzig Jahren mehr als die Hälfte der Wohngebäude in Deutschland mit Wärmepumpen ausgestattet werden könnte. 2019 war der Anteil erneuerbarer Energien deutlich niedriger. Mittlerweile müssten Wärmepumpen also noch besser abschneiden. (SWR)

ARD, ZDF und DRadio

Positive Klimakipppunkte

Trotz aller Risiken birgt der Klimawandel auch Chancen für die Gesellschaft. Über positive Kipppunkte und eine Klimadebatte ohne Resignation. Neugier genügt – Redezeit mit Umweltjournalist Toralf Staud bei 👉 WDR 5

Hoffnung für das Klima

Zweiteilige Serie mit Harald Lesch, die der Frage nachgeht, warum wir so wenig fürs Klima tun und wie es doch noch klappt im 👉 ZDF

Bürokratie: Vereinfachte Vorschriften, weniger Nachhaltigkeit?

Weniger Aufwand bei der Erhebung von Daten zu Klima- und Umweltschutz und zur sozialen Verantwortung ist das Ziel einer geplanten EU-Reform. Aber … Hintergrund im 👉 Deutschlandfunk

👋 Zum Schluss

Und damit zum Wetter. Ich hatte es Ihnen ja schon zu Beginn mit auf den Weg gegeben: Die jüngst vergangene Großwetterlage zur heißesten Zeit des Jahres, auf die Helge Schneider bereits mit Sommer, Sonne, Kaktus ein Minnelied sang („… doch leider hier in Duisburch muss ich ins Hallenbad gehn“), ist halt das, was der menschengemachte Klimwandel neben Hitzewellen noch so mit sich bringt.

Sollten Sie nichts gegen soziale Netzwerke einzuwenden haben, empfehle ich Ihnen die Ausarbeitungen der Kolleginnen und Kollegen vom Instagram-Kanal klima.neutral, die noch einmal aufgedröselt haben, was 19 Grad und Regen mit der Erderwärmung zu tun haben.

Passen Sie auf sich und die Welt auf, herzlich
Florian Zinner

Noch Fragen? Oder Feedback?

Das ARD Klima‑Update ist ein Produkt des ARD‑Kompetenzcenters Klima unter Verantwortung des Mitteldeutschen Rundfunks.

👉 mdr.de/klima


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